Statement: "Die Rekonstruktion des atmosphärischen CO-Gehalts durch CO2-Bestimmungen in Eiskernen ist fehlerhaft" |
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Hurd (2006) und Jaworowski (2007) argumentieren, daß die in Eiskernen gemessenen CO2-Konzentrationen 30-50% niedriger sind als die Original-Konzentrationen. Ursache wären Diffusion und Mischprozesse des sich nach der Ablagerung kompaktierenden Eises. Eine von Eiskernmessungen unabhängige Paläo-CO2-Meßmethode basiert auf der Messung der Flächendichte der Spaltöffnungen (Stomatae) in den Blättern bedecktsamiger Pflanzen (Angiospermen), die von der umgebenden atmosphärischen CO2-Konzentration gesteuert wird. Die so ermittelte CO2-Kurve weicht deutlich von der Eiskern-Kurve ab und enthält zahlreiche Ausschläge in der Nacheiszeit. |
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Die an Eisbohrkernen ermittelten CO2-Gehalte schließen nahtlos an den Datensatz der Bodenstationsmessungen seit 1958 an. |
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KONTEXT:
Die unteren Eislagen eines Eisscholdes sind durch durch das Fließen des Eises und damit einhergehendes Zerquetschen merklich ausgedünnt, wobei Eis seitlich abgewandert ist (Archer & Rahmstorf 2010, S. 70).