Statement: "CO2 war das wichtigste klimasteuernde Element in der Erdgeschichte" |
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Anthropogenes CO2 ist für einen Teil der Klimaerwärmung in den letzten 150 Jahren verantwortlich. Aus den sich erwärmenden Ozeanen ausgasendes CO2 hat durch Treibhauswirkung in unbekannter Höhe den Temperaturanstieg der pleistozänen Zwischeneiszeiten verstärkt.
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Die klimatischen Rahmenbedingungen werden vor allem durch plattentektonische Prozesse bestimmt und wirken im Millionen-Jahre-Maßstab (Zachos et al. 2001). Dies umfaßt: --Öffnung von Ozeanen (Veränderung der Ozeanzirkulationsmuster, verstärkter Ausstoß von Treibhausgasen an den mittelozeanischen Rücken), z.B. Öffnung des Atlantiks --Auffaltung von hohen Gebirgen (Bildung von kühlenden Gletschergebieten auf Hochplateaus), z.B. Himalaya --Schließung von Meeresengen (z.B. Panama) --Starke CO2-Reduktion durch tektonisch bedingte, ausbleibende Ausgasung aus dem Erdinneren, z.B. Rückgang des Sea Floor Spreading
Den durch plattentektonische Prozesse definierten klimatischen Rahmenbedingungen ist die Milankovitch-Klimavariabilität aufmoduliert, die im 10.000er bis 100.000-Jahre Maßstab wirkt. |
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KONTEXT:
Der CO2-Gehalt der Paläo-Atmosphäre kann auf Basis von delta13C in Karbonaten in fossilen Böden sowie an Goethit ermittelt werden. Diese Bestimmungsmethode funktioniert am besten bei hohen (>1000 ppm) atmosphärischen CO2-Gehalten, da sie eine Unsicherheit von +/- 500 ppm beinhaltet (Montanez et al. 2007).
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