Statement: "Es gibt gar keinen Treibhauseffekt" |
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Die Erde ist kein abgeschlossenes System selbstverständlich ist das System Erde/Atmosphäre zum Weltall und damit natürlich auch zur Sonne offen. Über dieses Kühlsystem strahlt die Erde ständig Wärme ins Weltall ab. Klaus Ermecke nimmt an, daß jeder Anstieg der Erdtemperaturen diese Abstrahlung automatisch erhöht und die Temperatur daher in diesen Fällen konstant bliebe. Eine Netto-Erderwärmung wäre nur möglich, wenn die resultierende zusätzliche Kühlung durch eine erhöhte Heizleistung ausgeglichen wird. Um „Erderwärmung“ zu bewirken, müsste CO2 also die Zufuhr von Heizenergie zum Erdboden verstärken. Das aber kann es nicht. CO2 kann daher keine „Erderwärmung“ herbeiführen. Infrarot-aktive Gase (Treibhausgase) würden daher die Erde kühlen.
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Kohlendioxid (CO2) kommt von Natur aus bereits in der Atmosphäre vor und ist
zusammen mit Wasserdampf und anderen treibhausrelevanten Gasen verantwortlich Die Atmosphäre und die Erdoberfläche werden durch die von der Sonne kommende Strahlung erwärmt. Gleichzeitig senden aber die Erdoberfläche und die in der Atmosphäre enthaltenen Gase eine ihrer Temperatur entsprechende Wärmestrahlung in den Weltraum aus. Im langzeitlichen Mittel ist der Strahlungshaushalt des Systems Erde/Atmosphäre ausgeglichen. Es befindet sich energetisch in einem dynamischen Gleichgewichtszustand, der durch eine Energiebilanzgleichung exakt beschrieben werden kann (UBA). Bei gesteigerter Sonneneinstrahlung, erwärmt sich die Erde und strahlt der erhöhten Temperatur entsprechend eine höherenergetische und stärkere Infrarotstrahlung ab. Hierdurch gleicht sich der Energiehaushalt wieder aus, so daß eingestrahlte und abgestrahlte Energie sich schließlich wieder die Waage halten(Archer & Rahmstorf 2010 Diese Strahlung wird teilweise von den in der Atmosphäre befindlichen optisch aktiven Gaskomponenten, den so genannten Treibhausgasen, absorbiert und entsprechend den Gesetzen der Quantenphysik in gleichem Maße wieder re-emittiert. Wegen der isotropen, d. h. in allen Richtungen gleichstarken Abstrahlung sind etwa 50 % dieser Strahlung als so genannte "Gegenstrahlung" zur Erdoberfläche gerichtet. Die Atmosphäre wird also zu einem passiven thermischen Sekundärstrahler, dessen Energie anteilig der Erdoberfläche zugute kommt und dessen Wirksamkeit von der Konzentration der optisch aktiven Gase gesteuert ist.
Diesem, einem Treibhaus vergleichbaren Vorgang (wobei dort allerdings ein Glasdach und nicht so genannte Treibhausgase die optisch aktive 'Rolle' übernehmen), verdanken wir auch die wirkliche Erdoberflächentemperatur von durchschnittlich + 15 °C (UBA). |
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