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Klima Argumente: CO2

Statement:
"
Eine Verdopplung der CO2-Konzentration kann aufgrund der begrenzten fossilen Reserven nicht eintreten "



PRO   CONTRA

Die Behauptung stimmt für die derzeit gesicherten Vorräte der gesamten fossilen Reserven, da diese bei ihrer Verbrennung zwar rechnerisch eine Verdopplung der Kohlendioxid-Konzentrationen gegenüber dem vorindustriellen Wert von 280 ppm in der Atmosphäre bewirken würden, das Kohlendioxid aber nur etwa zur Hälfte in der Atmosphäre verbleibt (rund ein Drittel des freigesetzten Kohlendioxids wird durch die Ozeane aufgenommen). Somit wäre eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre eigentlich nicht möglich (UBA).

 

 

Zu bedenken ist jedoch, dass die tatsächlich vorhandenen Mengen an fossilen Brennstoffen weit größer sind als die heute sicher gewinnbaren Vorräte. Bei Kohle beispielsweise rechnet man aufgrund neuer Erkundungs- und Erschließungstechniken sowie zunehmender Energiepreise mit etwa der zehnfachen Menge sicher gewinnbarer Vorräte, und mit weiteren technischen Fortschritten wurde und wird dieser Wert ständig nach oben korrigiert. Langfristig kann deshalb mit wesentlich höheren sicher gewinnbaren Brennstoffmengen gerechnet werden, die ausreichen, um den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre tatsächlich weit mehr als zu verdoppeln.

Auch ist zu bedenken, dass nur rund die Hälfte des Effekts anthropogener Treibhausgase auf Kohlendioxid beruht. Bei Mitberücksichtigung der übrigen "Klimagase", die in CO2 - Äquivalenten ausgedrückt werden können, würde ohne Gegenmaßnahmen die Verdopplung wahrscheinlich bereits deutlich vor Mitte des nächsten Jahrhunderts erreicht werden. Darüber hinaus ist schwer voraussehbar, ob auch in Zukunft bei steigender Kohlendioxid-Konzentration und Erwärmung der Ozeane Kohlendioxid im gleichen Umfang wie bisher von den Ozeanen aufgenommen wird (UBA).

Kump (2002) nimmt an, dass der atmosphärische CO2-Gehalt nach Beendingung der Öl-/Gas-/Kohleförderung auf 2000 ppm angestiegen sein wird.

 

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