Statement: "Das Abschmelzen von Meereis führt zum Ansteigen des Meeresspiegels" |
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Das auf dem Ozean treibende Eis verdrängt ein gewisses Volumen an Meerwasser. Beim Abschmelzen des Meereises enstehen volumenmäßig 2.6% mehr Schmelzwasser als die zuvor verdrängte Meerwassermenge. Hierdurch würde der Meeresspiegel geringfügig ansteigen. Ein Abschmelzen allen Meereises würde den Meeresspiegel nur um 4 cm ansteigen lassen (Noerdlinger & Brower 2007, The Geophysical Journal International, 170, pp. 145-150: The melting of floating ice raises the ocean level). |
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Vor Veröffentlichung der Studie von Noerdlinger & Brower kursierte die Meinung, dass beim Abschmelzen von Meereis der Meeresspiegel konstant bliebe (mit Hinweis auf das Archimedes Prinzip, das Gewicht des Meereises entspricht dem verdrängten Meerwasser). Die unterschiedlichen Salzgehalte von Eis und Meerwasser führen jedoch zum Volumenüberschuß. |
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