Statement: "Ein Teil des Meeresspiegelanstiegs geht auf thermische Ausdehnung der ozeanischen Wassermassen zurück" |
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| PRO | CONTRA | |||||
Thermische Expansion der Ozeanwassermassen führt zu einem Meeresspiegelanstieg von einstelligen Zentimeterbeträgen pro Grad Erwärmung (Wigley & Raper 1987, Nature, sowie atmoz.org). Im 4. IPCC-Bericht wird davon ausgegangen, daß etwa die Hälfte (1,6 mm/Jahr) des derzeit beobachteten, gesamten Meeresspiegelanstiegs (3,2 mm/Jahr) auf thermische Expansion zurückgeht. Der Rest des Anstiegs wird als Schmelzwasser-Zufluß von schwindenden Gletschern angesehen. |
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Verstärkte Evaporation und höherer atmosphärischer Wasserdampfgehalt gleichen einen Teil des expansionsbedingten Meeresspiegelanstiegs aus. Quantitativ wenig signifikant. |
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OFFENE FRAGEN:
Ist in holozänen Kältephasen (z.B. frühmittelalterliches Pessimum, Kleine Eiszeit) mit einem leichten Sinken des Meeresspiegels zu rechen, da sich die Ozeanmassen thermisch zusammenziehen? Zusätzlich würde dieser Meeresspiegel-Senkungs-Effekt durch fehlendes Ozeanwasser verstärkt, das während dieser Zeiten in Gletschern angehäuft wird.
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