Statement: "Die geplante globale CO2-Reduktion von 20% in diesem Jahrhundert würde helfen schlimmere, klimabedingte Schäden zu verhindern" |
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| PRO | CONTRA | |||||
(bisher keine Pro Argumente) jedoch folgender Hinweis: Investitionen in regenerative Energien würden in den kommenden Jahrzehnten/Jahrhunderten soweiso anfallen, da die fossilen Brennstoff-Vorräte sich allmählich erschöpfen. |
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Wenn wir das Ziel einer Reduzierung um 20% in diesem Jahrhundert konsequent verfolgen, würde das die globale Erwärmung bis zum Jahrhundertende nur um zwei Jahre nach hinten verschieben. Dies ist unter Wissenschaftlern völlig unumstritten. Die Umsetzung des Kyoto-Protokolls verursacht dabei jährliche Kosten von 180 Milliarden US $. Der Klimawandel ist nicht das einzige Problem auf unserer Erde (z.B. gibt es da noch Aids, Malaria, Unterernährung, Wassermangel, fehlende Kanalisation, Armut, Terrorismus, Menschenrechte...). Da wir nicht über die Ressourcen zur Lösung all unserer Probleme verfügen, sollten wir Prioritäten aufstellen. Würde man nur einen Bruchteil dieser Finanzmittel auf direkte Problemlösungen verwenden, könnte man den Menschen sehr viel effektiver helfen. Malaria, Armut, Hunger, Wassermangel etc. lindert man am besten durch Verbesserung der Lebensumstände und nicht primär durch schlagartige, kostspielige Drosselung von CO2. Sturm- und Überflutungsschäden vermeidet man am kosteneffektivsten durch geeignete Bebauungsvorschriften und Küstenschutzmaßnahmen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis sollte nicht unberücksichtigt bleiben (Lomborg 2009). |
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