Statement: "Die wärmsten Temperaturen der Nacheiszeit herrschten vor 8.000-4.000 Jahren" |
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Die höchsten Temperaturen der Nacheiszeit herrschten während des holozänen klimatischen Optimums (Mid Holocene Warm Period, Klimaoptimum des Atlantikums), das sich etwa vor 8.000-4.000 Jahren ausbildete (Abbildung 1). Während dieser Zeit waren die Sommer-Temperaturen der landreichen Nordhalbkugel deutlich höher als heute. Laut Behringer (2007, S. 70) ermöglichte dieses "neolithische Klima-Optimum" die rasche Entwicklung eines weiträumigen Austauschs von Waren und Kultur. Die Alpen waren während des Klima-Optimums des Atlantikums weitgehend eisfrei (Behringer 2007, S. 74) Als Ursache für diese Erwärmungsphase werden zyklische Veränderungen in den Erdbahnparameter (Milankovitsch-Zyklen) angenommen, so daß die Erde verstärkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt war.
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(keine Gegenargumente)
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KONTEXT:
Das letzte Interglazial dauerte von 130.000-120.000 Jahre vor heute. Die globale Durchschnittstemperatur war etwa 1°C wärmer als heute. Die CO2-Konzentrationen lagen um den vorindustriellen Wert im 19. Jh. von 280 ppm. Die wärmeren Temperaturen im Vergleich zu heute könnten durch eine unterschiedliche Orbital-Parameter-Konfiguration verursacht worden sein (Archer & Rahmstorf 2010, S. 116).
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Abbildung 1: Temperaturentwicklung in der Nacheiszeit (letzte 10.000 Jahre). Der aktuelle Temperaturanstieg ist Teil einer Serie von Wärmeperioden (in rot). Das wärmste Klima herrschte vor 6.000-8.000 Jahren. Bildquelle.