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Klima Argumente: Temperatur

Statement:
"
Die Klimasteuerung der pleistozänen Eiszeiten erfolgte vor allem durch zyklische Veränderung der Erdbahnparameter (Milankovitsch-Zyklen)"



PRO   CONTRA

Die Klimasteuerung der pleistozänen Eiszeiten erfolgte vor allem durch zyklische Veränderung der Erdbahnparameter (Milankovitsch-Zyklen) (Latif 2007, S. 75, Clark et al. 2009).

Pleistozäne Eiszeiten traten im Abstand von etwa 100.000 Jahren auf, was dem orbitalen Exzentrizitätszyklus entspricht (Abbildung 1).

Wenn die orbitalen Parameter ersteinmal eine Abkühlung eingeleitet haben, wird der Prozess durch positive Feedback-Mechanismen verstärkt (z.B. weitflächigere Schnee- und Eisbedeckung die eine Albedo/Sonnen-Rückstrahlung verursacht, oder geringere Mengen an Wasserdampf und CO2 in der Atmosphäre so daß der Treibhauseffekt zurückgeht). Allerdings treten auch negative Feedback Mechanismen auf, die verhindern, dass das Klima aus den Fugen gerät (Latif 2007, S. 99, Clark et al. 2009).

Laut Leif Svalgaard (Blog Beitrag in whatsupwiththat.com 2009) führen Milankovitch-Effekte zu 50 mal höherer Strahlungsvariabilität auf der Erde als primäre Veränderungen der Sonnenstrahlkraft (TSI), die nur 0,1% während eines Sonnenfleckenzyklus betragen. Milankovitch-Effekte können Strahlungsveränderungen auf der Erde von 2,5-5 °C hervorrufen, genug um die die pleistozäne Abfolge von Vereisungsphasen und Zwischeneiszeiten zu erklären.

 

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ABBILDUNGEN:

Abbildung 1: Extremformen zwischen denen die Exzentrizität der Erdbahn um die Sonne im 100.000 Jahres-Rhythmus schwankt (nciht maßstäblich). Abbildung: Texas A&M University.

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