Statement: "Ein globaler Anstieg der Durchschnittstemperatur zieht einen Temperaturanstieg in West Europa nach sich" |
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Auch bei einer starken Golf-Strom-Abschwächung wird in West-Europa die Erwärmung über die Golf-Strom-Abkühlung dominieren (Latif 2007, S. 124). Die globale Temperaturzunahme überwiegt die regionale Abkühlung im Verhältnis 3:1 (Prognose von Prof. Jochem Marotzke, Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, in Die Welt, 19.3.2007). Eine Abschwächung des Golfstroms ist derzeit noch nicht zu beobachten (Die Welt, 19.3.2007).
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Laut Rahmstorf führt eine globale Klimaerwärmung zur Abschwächung des Golfstroms (Reduktion des Temperaturgefälles Arktis vs. Tropen und Behinderung des Absinken von kalten aktischen Wässern durch süßes Schmelzwasser). Ein abgeschwächter Golfstrom würde weniger Wärme nach West-Europa transportieren, was zu einer Abkühlung führt. „Bis zum Jahr 2100 ist ein Abschwächen der thermohalinen Zirkulation durch den grönländischen Süßwasserzufluss wahrscheinlich“, erläutert Professor Jürgen Willebrand, Ozeanograf am IfM-Geomar. „Die wahrscheinlichste Minderung wird bei etwa 25 Prozent liegen.“ (Die Welt, 19.3.2007). Die Abschwächung des Golfstroms während der Jüngeren Dryas Kälteperiode in der Übergangsphase von der letzten Eiszeit zur heutigen Zwischeneiszeit, wurde durch das schnelle Schmelzen mächtiger Eismassen der nördlichen Hemisphäre verursacht.Hinweis: Da diese Eismassen heute in Nordamerika und Europa fehlen, ist in der heutigen Zeit nicht mit einer Wiederholung dieses Phänomens zu rechnen (Singer & Avery 2007, S. 117). Das Abschmelzen des grönländischen Eises wäre vermutlich nicht abrupt genug und auch volumenmäßig zu gering. |
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