Statement: "Der Temperaturdatensatz der Bodenmeßstationen ist verlässlich" |
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Alle diese Probleme sind bekannt und wurden insbesondere im ersten IPCC-Bericht ausführlich behandelt. Es wurde sehr genau dargestellt, wie die sich aus der Veränderung des Stationsortes und der Beobachtungspraxis ergebenden Sprünge in den Temperaturreihen korrigiert wurden (dazu existieren langjährige Erfahrungen aus der meteorologischen Praxis). Um den Einfluss der Dichte des Messnetzes auf die Bestimmung der globalen Mitteltemperatur zu ermitteln, wurden Testrechnungen mit variierenden Stationsdichten vorgenommen. Es wurde festgestellt, dass der Einfluss unterschiedlicher Stationsdichten auf die Werte der mittleren Lufttemperaturen der Nord- und Südhemisphäre sehr gering ist. Nur vor 1900 muss (bei insgesamt geringerer Stationsdichte) mit einem Effekt auf die mittlere hemisphärische Lufttemperatur von bis zu 0,1 °C pro Dekade gerechnet werden. Die Frage der Vortäuschung eines Temperaturanstiegs durch die zunehmende Verstädterung wurde von mehreren Klimaforschern untersucht. Für den Zeitraum der letzten 100 Jahre ist der Einfluss dieses Effektes auf die globale mittlere Lufttemperatur geringer als 0,05 °C. Zusammenfassend ist der Schluss zu ziehen, dass der vorhandene Datensatz zur Bestimmung der mittleren globalen Lufttemperatur eine verlässliche Grundlage zur Abschätzung des globalen Temperaturtrends an der Erdoberfläche darstellt. (UBA)
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Veränderung von Technik, Verlagerung der Meßstationen und steigenden Bebauungs In der Tat gibt es bei der Erstellung eines globalen Temperaturdatensatzes, der bis ins letzte Jahrhundert zurückreicht, eine Zahl von Problemen. So haben die Messstationen oft ihren Ort gewechselt, die Beobachtungspraxis hat sich verändert und auch die Aufstellung und die Art der Messinstrumente haben gewechselt. Weiterhin ist die räumliche Verteilung der Stationen unregelmäßig und variiert stark von Kontinent zu Kontinent und im Zeitverlauf. Nicht zuletzt ist auch die Stationsumgebung Veränderungen unterworfen, insbesondere durch die zunehmende Verstädterung. (UBA) Genaue Temperaturmessungen gibt es etwa seit 100 Jahren, erst im Laufe des Aber auch heute noch gibt es für ein exaktes Klimaraster viel zu wenige Stationen. Im Meer oder großen Viele Meßstationen liegen in Ballungsgebieten, wo es auch aus anderen Gründen, z.B. fortschreitende Bebauung wärmer geworden ist.
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