Übersicht

Hintergrund

Links

Impressum

Klima Argumente: Extremwetter

Statement:
"
In den letzten Jahren ist eine ungewöhnliche Häufung
von außertropischen Stürmen zu verzeichnen
"



PRO   CONTRA

---

 

Die Sturmhäufigkeit in Nord- und Zentral-Europa schwankte in den vergangenen 130 Jahren merklich innerhalb eines stabilen Bereichs. Ein signifikantes Sturm-Maximum entwickelte sich gegen Ende des 19. Jh. bis zum frühen 20. Jh., das dem Maximum im späten 20. Jh. ähnelt. Es sind zusätzlich Zyklen im Dekaden-Maßstab ausgebildet (Abbildungen 1 & 2 ). Die Sturmhäufigkeit ist allgemein von der Temperaturentwicklung entkoppelt (Matulla et al. 2007).

Laut Jochem Marotzke (Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, MPI-M) zeigen alle Computermodelle, daß die Klimaerwärmung keinen Einfluß auf Häufigkeit und Intensität außertropischer Stürme haben wird.

_____________________________________________________________________________________________________________________

ABBILDUNGEN:

 

Abbildung 1: Sturmhäufigkeit in Nordwest-, Nord- und Zentral-Europa. Sturm-Maxima traten Ende des 19. Jh. bis zum frühen 20. Jh. sowie ab dem späten 20. Jh. auf. Die Sturmhäufigkeit ist von der Temperaturentwicklung entkoppelt. Aus: Matulla et al. (2007).

 

Abbildung 2: Die Sturm-Häufigkeit in Nord-Europa hat in den vergangenen 120 Jahren geschwankt, jedoch bestand kein Zusammenhang zwischen Sturm-Häufigkeit und Temperaturentwicklung. Aus: Alexandersson et al. (2002).

 

zurück zur Übersicht